Lebenslust statt Alltagsfrust
Christoph Emmelmann coacht mit seinem neuen Buch zu mehr
Spaß im Leben
Der Autor von "Schluss mit frustig" musste
selbst durch
ein Tal der Tränen gehen. Bis er durch Zufall zum
Lachyoga
und zu neuen Erkenntnissen für sein Leben kam. Sein Buch
ist
ein handliches Trainingsprogramm für mehr Freude im
Leben.
Emmelmann weiß, wovon er spricht. Er war ein Workoholic,
bekam einen Tinnitus, musste am Herzen operiert werden
und
verlor sein Haus nach der Scheidung. Er lebte drei Monate
auf einem Zeltplatz und sah diese Umstände sogar als
Befreiung.
Der Autor stieß auf ein Heiterkeits- und Lachnetzwerk und
entdeckte das Lachen als Kraftspender für sich und andere
in
der Therapie. Mit Humor gestärkt, bewältigte er neue
Herausforderungen besser. Christoph Emmelmann rät, sich auf
das Handeln zu konzentrieren, statt laufend zu grübeln.
Viele möchten keine Veränderung. Sie bleiben in
Verhaltensmustern
stecken. Wie gelähmt. Es braucht Mut, Neues zu erkunden.
Das
Schöne daran ist, selbst das Ruder zu übernehmen. Der
Autor
geht sogar so weit, sich ein wenig "verrückt"
zu benehmen.
In der U-Bahn ein Lied summen oder zuhause Gäste mit
einer
Perücke begrüßen. Bei Problemen sei es hilfreich, sie
aufzuschreiben
und sie anzugehen. Denn: Je mehr wir vermeiden, desto
mächtiger
wird das, was wir eigentlich vermeiden wollen. Um Energie
zu
haben, sollten Krafträuber ausfindig gemacht und
ausgemerzt
werden. Das sind schlechte Nachrichten, die Diskussionen
darüber
sowie das Fernsehen. Der Verfasser bedauert, dass viele
lieber
vor dem Bildschirm sitzen, statt Musik zu machen oder
sich sozial
zu engagieren. Was löst gute Gefühle aus? Bei dem einen
ist es
das Lesen eines guten Buches, beim anderen das Wandern
oder Ausgehen
mit guten Freunden. Auch sinnlose Aufreger schaden nur.
Sie treiben
den Blutdruck in die Höhe und lösen schlimmstenfalls
Krankheiten aus.
Der Buddhismus hilft. Wer sich über einen nervigen
Kollegen aufregt,
solte sich stattdessen über die Lehrstunde in Geduld
freuen. Ehrlich
die Meinung über seine Gefühle zu sagen, sei auch besser
als
angespasst zu sein und alles hinunterzuschlucken. Kinder
sind noch
grundehrlic. Und von ihnen, so Emmelmann, können wir
lernen.
Kinder, die laufen lernen, fallen hin und stehen wieder
auf. Ohne
zu hadern. Erwachsene hinterfragen erstmal alles, bevor
sie etwas
tun. Dadurch gehen Spontaneität und Kreativität verloren.
Es sei
denn, wir holen sie uns zurück. Auf dem
Abenteuerspielplatz des
Lebens. Und auf dem realen in der Gegend.
Ein schönes Ringbuch für mehr Spaß in einem neuen Leben.
(c) Corinna S. Heyn
1. Was sind meine Ziele?
2. Was macht mich froh?
3. Neue Gehirnzellen durch intensives Üben
4. Lachen als Medizin
5. Handeln statt Grübeln
6. Probleme von ganz weit oben betrachten
7. Sich selbst nicht zu ernst nehmen
8. Neues bringt das Leben zum Fließen
9. Collage basteln mit Dingen, die gute Gefühle auslösen
10.Im Hier und jetzt sein und nicht an gestern oder
morgen denken
Christoph Emmelmann,
Schluss mit frustig.
Wie Sie sich zu mehr Lebensfreude aktivieren.
Gräfe und Unzer 2011
Preis: 12,99 Euro
www.gu.de
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